Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

Lancelot



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 15 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Mattel
Mattel


Autor

Roland Siegers


Bild



Sonstiges:

Der sicherlich wichtigste Moment im Leben eines Knappen ist es, wenn er von seinem Lehnsherrn oder vielleicht gar dem König selbst zum Ritter geschlagen wird. Davor steht jedoch eine jahrelange Ausbildung in allen Künsten waren Rittertums, des höfischen Verhaltens und der edlen Gesinnung, der Beherrschung des Schwertes und anderer Waffen. König Artus verlangte von seinen Rittern aber auch, daß diese ihre Klugheit im Turnier beweisen sollten. So entstand das Spiel Lancelot, benannt nach seinem Erfinder, dem berühmten Ritter der Tafelrunde, Sir Lancelot. In diesem Spiel konnte und kann man seine Klugheit beweisen.
Jeder Mitstreiter erhält 30 Wappensteine einer Farbe (erfahrene Spieler die die Variante "Die Macht des Königs" spielen bekommen noch einen weißen Wappenstein).
Ein Startspieler setzt den ersten seiner Wappensteine auf das Spielbrett, die anderen folgen im Uhrzeigersinn. Jedesmal wenn ein Spieler am Zuge ist, muß er einen seiner Wappensteine auf ein beliebiges freies Feld auf dem Spielplan setzen. Danach kann dieser Stein nicht mehr bewegt werden, er kann allenfalls noch durch einen Gegener vom Brett genommen werden, indem er geschlagen wird. Beim Setzen der Wappensteine muß das Gebot der Ritterlichkeit strikt beachtet werden. Eine Partei darf auf einer Linie keine zu große Übermacht bekommen. Das Gebot besagt daher, daß auf einer waagerechten oder senkrechten Linie des Spielfeldes höchstens zwei eigene Wappensteine mehr vorhanden sein dürfen, als gegnerische Steine aller anderen Farben zusammengenommen. Dies bedeutet gleichzeitig, daß ein Spieler nur höchstens zwei Steine auf einer Linie gesetzt haben darf, auf der noch kein anderer Spieler gesetzt hat.
Setzt ein Spieler seinen Wappenstein so geschickt, daß er mit diesem Stein auf einer waagerechten oder senkrechten Linie genau zwei Wappensteine mehr hat, als alle Gegener zusammen, so sind alle gegnerischen Wappensteine auf dieser Linie geschlagen. Er nimmt sie vom Brett und legt sie vor sich hin. Sie zählen zur Bestimmung des Siegers. Seine eigenen Steine bleiben auf dem Brett stehen. Entsteht diese Übermacht von genau zwei Steinen nicht nur auf einer z. B. waagrechten Linie sondern zusätzlich auch auf einer senkrechten Linie, werden die gegnerischen Steine auf beiden Linien geschlagen. Zwangsläufig kommt es nach dem Schlagen zu einer Übermacht einer Farbe auf einer Linie, die so nach dem Gebot der Ritterlichkeit nicht erlaubt wäre. Dies ist die einzige Ausnahme vom Gebot der Ritterlichkeit. Damit die Ritterlichkeit trotzdem wieder hergestellt werden kann, dürfen die Gegner auf dieser Linie jetzt ihre Steine einsetzen, ohne geschlagen zu werden. Ein Ritter soll nur aus eigener Kraft Vorteile erringen, d. h. nur der Spieler der am Zug ist kann durch Einsetzen seiner Wappensteine andere Wappensteine schlagen.
Sieger des Spiels ist derjenige, der je nach Mitspielerzahl eine bestimmte Anzahl gegnerischer Wappensteine beliebiger Farbe geschlagen hat.

Varianate: Die Diagonalen

In dieser Variante für erfahrene Ritter werden nicht nur waagerechte und senkrechte Linien beachtet, hinzu kommen auch noch die Diagonalen. Wenn eine Diagonale mindestens vier Felder lang ist, gelten die obigen Regeln auch für sie, d. h. gegnerische Steine können auch auf diesen Diagonalen geschlagen werden, wenn eine Farbe dort eine Übermacht von genau zwei Steinen bekommt. Auf diesen Diagonalen gilt natürlich auch das Gebot der Ritterlichkeit.

Variante: Die Macht des Königs

Bei dieser Variante wird vor Beginn des Spiels der "Excalibur-Stein" auf ein beliebiges Feld innerhalb der Spielfeldgrenzen gesetzt. Der Excalibur-Stein zählt bei der Bestimmung der Übermacht einer Farbe als gegnerischer Stein. Wird jedoch in eine Reihe geschlagen, in der der Excalibur steht, wird dieser nicht vom Brett genommen, er bleibt auf seinem Feld.
Im Laufe des Spiels darf jeder Streiter, wenn er am Zuge ist, einmal die Macht des Königs anrufen. Dies geschieht, indem er zusätzlich zum Einsetzen des Wappensteines seiner Farbe auch noch den Excalibur auf ein beliebiges anderes Feld des Plans setzt. In diesem Moment zählt der Excalibur als Stein seiner Farbe, also auch beim Bestimmen der Übermacht. Ob zuerst Excalibur gezogen und dann der eigene Stein eingesetzt wird oder umgekehrt, bleibt dem Spieler überlassen. Als Zeichen dafür, daß er die Macht des Königs bereits in Anspruch genommen hat, muß der Spieler den weißen Wappenstein abgeben.

Vielen Dank an Mattel für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(Abstrakt, Kartenspiel, Taktik)

Dschunke
Java
La Citta
Löwenherz
Caylus
Magic - Die Zusammenkunft
Mexica

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Roland Siegers)

Mississippi
Schnitzeljagd
Winkeladvokat
Abilene


Spiele vom selben Verlag:
(Mattel)

Greyhounds
Cafe International
Mississippi
Suppenkasper


Spiele vom selben Jahrgang:
(1990)

Adel verpflichtet
Hecht im Karpfenteich
Tyranno Ex
Husky
Terra Turrium
Airlines
Wind & Wetter