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Gnadenlos



Anzahl Spieler

Für 3 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Klaus Teuber
Klaus Teuber


Bild



Sonstiges:

Gold war schon immer eines der begehrtesten Metalle. Das ist heute noch so und das war schon zu Wild-West-Zeiten so, in der ja bekanntlich ein Goldrausch nach dem anderen kam. Gnadenlos war der Kampf um die besten Claims, kein Wunder, daß Klaus Teuber genau so auch sein Spiel genannt hat.
Doch Gold alleine macht noch nicht unbedingt glücklich! Man muß es auch einzusetzen verstehen, um sein Ansehen in der Stadt zu mehren, denn alleine das Ansehen unterscheidet den gemeinen Goldgräber, der zufällig auf eine Ader gestoßen ist, von denjenigen, die mit Geld und Macht umzugehen verstehen!
Und genau so ist es auch im Spiel Gnadenlos. Gold zu schürfen ist eine gefährliche Angelegenheit, Neider lauern überall und die meisten Claimnachbarn sind einem nicht gerade wohlgesonnen. Da empfiehlt es sich, eine schlagkräftige Truppe um sich zu scharen, im Spiel durch Abenteurer-Karten symbolisiert, von denen jeder zu Beginn 2 auf die Hand bekommt. Diese Abenteurer haben unterschiedliche Qualitäten und Fertigkeiten in den Bereichen Goldsuche, Duelle und Falschspiel und genau in diesen drei Bereichen treten immer wieder Ereignisse ein, die es ermöglichen die Abenteurer gewinnbringend einzusetzen.

Die erste Aktion eines Spielers, der an die Reihe kommt, ist es, eine Ereigniskarte (mit einem der folgenden Ereignissen: Goldrausch, High Noon, Falschspiel) umzudrehen. Jeder Spieler wählt dann sofern möglich einen seiner Abenteurer aus und legt diesen verdeckt vor sich ab. Nach dem gleichzeitigen Umdrehen der Abenteurer steht der Gewinner dieser Ereignisrunde fest.
Je nachdem, welches Ereignis eingetreten ist, zählt immer nur der entsprechende Wert der Abenteurer und der Spieler mit dem höchstwertigen Abenteurer in diesem Bereich hat die Nase vorn.
Beim Goldrauch-Ereignis bedeutet dies den Gewinn von Goldnuggets und zwar die größere Ziffer auf der Karte in Goldnuggets für den Spieler mit dem besten Abenteurer und die kleinere Ziffer für den Spieler mit dem Zweitbesten Goldsucher. Alle Spieler, die Goldnuggets bekommen haben, müssen ihre Abenteurer-Karte abgeben, die übrigen dürfen die Karte wieder auf die Hand nehmen.
Das High-Noon-Ereignis bedeutet ein Duell, das der Abenteurer mit der höchsten Ziffer in diesem Bereich gewinnt. Auch hier muß der Gewinner die Abenteurer-Karte abgeben, zusätzlich aber auch der Spieler mit der niedrigsten Ziffer, er ist das Duell-Opfer. Der Preis für den Gewinn eines Duells besteht in Schuldscheinen. Je nach Spielerzahl liegen einige der Schuldscheine eines jeden Spielers verdeckt neben dem Spielplan und ein Duellgewinner darf sich einen davon ziehen. Ein Duell bedeutet aber auch noch einen Schritt in Richtung Spielende, denn vor jedem Duell muß der Undertaker ein Feld weitergezogen werden und sobald dieser sein Zielfeld erreicht, endet das Spiel!
Beim Falschspiel-Ereignis gewinnt, wie sollte es anders sein, der Abenteurer mit dem höchsten Wert in diesem Bereich. Der Gewinn bzw. Verlust besteht im Vorrücken bzw. Zurückziehen der eigenen Spielfigur auf der Ansehensleiste. Je nachdem in welchem Spielplanabschnitt man sich gerade befindet (jedem Abschnitt sind zwei Ziffern zugeordnet) darf man sich als Gewinner eine bestimmte Anzahl an Feldern vorwärtsbewegen bzw. muß als Verlierer einige Felder zurückziehen.

Nachdem das Ereignis beendet ist, darf sich der Spieler an der Reihe Ansehen kaufen. Für jeden Goldnugget, den er ausgibt, darf er einen Schritt auf der Ansehensleiste vorwärtsrücken. Doch Vorsicht, das Gold wird schnell knapp!

Sollte der aktive Spieler jetzt, kurz vor Ende seines Zuges weniger als 3 Abenteurer auf der Hand haben, kommt es zu einer Versteigerungsrunde. Es werden immer ein Abenteurer weniger als Mitspieler vom Stapel aufgedeckt. Beginnend mit dem aktiven Spieler kann nun ein Gebot mittels Schuldscheinen abgegeben werden. Der Spieler mit dem höchsten Gebot darf zuerst auswählen, der Spieler mit dem niedrigsten Gebot bekommt seinen Schuldschein zwar zurück, aber keinen Abenteurer. Die gebotenen Schuldscheine werden neben bzw. unter die bereits ausliegenden Schuldscheine neben dem Spielplan abgelegt. Sobald eine Reihe aus 6 Schuldscheinen besteht, wird eine neue Reihe begonnen.

Tritt nach einer solchen Versteigerung der Fall ein, daß soviele vollständige Reihen an Schuldscheinen ausliegen, wie Mitspieler beteiligt sind, kommt es zum Zahltag.
Per Würfel wird entschieden, in welcher Spalte der unterste Schuldschein umgedreht wird. Der Spieler, um dessen Schuldschein es sich handelt, muß diesen einlösen und entsprechend Goldnuggets abgeben.
Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis entweder eine Spalte gewürfelt wird, in der sich kein Schuldschein mehr befindet, oder ein Spieler seinen Schuldschein nicht mehr einlösen kann. In diesem letzten Fall bekommt der Spieler zwar seinen Schuldschein zurück, zusätzlich aber auch einen (Pleite-)Geier. Dieser bedeutet bei Spielende einen Ansehensverlust von 5 und kann das Spielende bedeuten, nämlich genau dann, wenn der betroffene Spieler schon zwei diese Geier hatte.

Ist nach einem Spielzug das Spiel noch nicht beendet, kommt der nächste Spieler an die Reihe und es wird wie oben beschrieben fortgefahren. Die dritte Möglichkeit das Spiel zu beenden (neben den 3 Geiern und dem Undertaker) besteht darin, mit seiner Spielfigur das Zielfeld der Ansehensleiste zu erreichen bzw. zu überschreiten.
Wie auch immer, wer bei Spielende das größte Ansehen hat, gewinnt.

Gnadenlos ist ein Spiel, das seinen Namen zurecht trägt. Der nicht unerhebliche Glücksfaktor besteht eigentlich in erster Linie darin, kein Pech zu haben, insbesondere an den Zahltagen und das Pech schlägt überaus gnadenlos zu.
Trotz der etwas wenigen Möglichkeiten der Planung macht Gnadenlos recht viel Spaß und ist auch für Gelegenheitsspieler geeignet, nicht zuletzt durch die vorbildliche Regel und das "Einführungsspiel - Prof. Easy".

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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