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Fossil



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Goldsieber
Goldsieber


Autor

Klaus Palesch


Bild



Sonstiges:

Der Name dieses Spiels kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Überrest eines Tieres oder einer Pflanze. Unter den Begriff Fossil fallen auch erhaltene Lebensspuren aus der Tier- und Pflanzenwelt. Neben Abdrücken und Steinkernen sind organische Reste auch als Einschlüsse in Harz (Bernstein) und im Dauerfrostboden des arktischen Bereichs (Mammutleichen) erhalten.
Als lebende Fossilien werden oft (fälschlicherweise) noch lebende Tiere und Pflanzen bezeichnet, die bekannten fossilen Formen aus weit zurückliegenden erdgeschichtlichen Perioden weitgehend gleichen, z.B. Ginkgobaum oder Mammutbäume.
Solche Fossilien sind ja nun bekannterweise nur selten gut erhalten oder gar vollständig. Meist liegen zusammengehörende Fossilteile verstreut an den verschiedensten Orten. So auch in diesem Spiel, in dem die bis zu 6 Mitspieler versuchen möglichst erfolgreich beim Auffinden von Fossilen zu sein. 9 verschiedene Versteinerungen, die wiederrum aus 9 Einzelteilen bestehen müssen gefunden werden, wobei die einzelnen Teile unterschiedlich "wertvoll" sind, d.h. unterschiedliche Punkte einbringen.

Bei Spielbeginn werden die einzelnen Fossilplättchen verdeckt gemischt und auf dem Spielfeld der Reihe nach offen ausgelegt. Jeder Spieler stellt seinen Wertungsmarker auf das Feld "30" und die beiden Halbedelsteine werden auf zwei beliebige Fossilkärtchen gelegt.
Kommt ein Spieler an die Reihe, darf er einen der beiden Edelsteine ziehen (horizontal oder senkrecht), ohne den anderen Edelstein zu überspringen. Der Zug muß auf einem Fossilplättchen enden, welches der betreffende Spieler offen vor sich ablegen darf. Damit das Sammeln solcher Fundkärtchen nicht zu einfach wird, kosten alle Fossilkärtchen, welche der Edelstein "betritt", 1 Punkt auf der Zählleiste. Leere Felder werden nicht mitgezählt, sie können "kostenlos" passiert werden. Ein solcher Zug kann also nur dann ausgeführt werden, wenn der betreffende Spieler über ausreichend Punkte verfügt. Ist dies nicht der Fall, kann er diesmal nicht ziehen und muß warten, bis er durch eine Wertung wieder zu Punkten gekommen ist.
Gewertet wird ein Fossil immer dann, wenn das letzte der 9 Teile dieses Fossils durch einen Spieler aufgenommen wurde. Vor der eigentlichen Wertung hat der Spieler, der die Wertung "ausgelöst" hat das Recht, eines seiner Fossilkärtchen gegen das eines beliebigen Mitspielers zu tauschen, der sich dagegen nicht wehren kann. Anschließend errechnet jeder Spieler, der eines oder mehrere Teile dieses Fossils besitzt seinen sog. "Fundwert". Dieser ist relativ einfach ermittelt. Jedes Fossilkärtchen hat einen Wert bestimmten Wert (1 bis 3). Ein Spieler addiert nun die Werte aller Teile des zu wertenden Fossils und multipliziert diese Summe mit der Anzahl an Fossilteilen, die vom entsprechenden Fossil besitzt. Diesen "Fundwert" erhalten die Spieler auf der Wertungsleise gutgeschrieben.
Hat ein (oder mehrere) Spieler von einem gewerteten Fossil kein einziges Teilstück besessen, muß er (sie) soviele Punkte an den (die) Spieler mit dem höchsten "Fundwert" abgeben, wie dieser Fossilteile besaß.

Das Sammeln von Fossilien geht solange, bis keiner der beiden Halbedelsteine mehr gezogen werden kann. Ist dies der Fall, werden die noch auf dem Spielplan verbliebenen Fossilien gewertet und der Spieler mit den meisten Punkten ist Sieger.
Nur mit taktischem Geschick gelingt es die wertvollsten der verstreuten Fossilteile einzusammeln und an jedem Fossil seinen Anteil zu haben. Fossil ist zwar nicht gerade ein kommunikatives Spiel aber recht unterhaltsam und kurzweilig.

Vielen Dank an Goldsieber für das Rezensionsexemplar!


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