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Elfenland



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

6 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Alan R. Moon
Alan R. Moon


Bild



Sonstiges:

Dieses schöne Spiel war bereits 1992 unter dem Titel Elfenroads bei der inzwischen nicht mehr existierenden Firma White Wind in einer limitierten Auflage (Sammlerstück!) erschienen. Sowohl der Autor, Alan R. Moon, als auch das Spielprinzip sind gleichgeblieben. Lediglich einige Regeländerungen, die dem Spiel zum Teil gut zum Teil weniger gut bekommen sind (siehe dazu Elfenroads vs Elfenland) unterscheiden die beiden Spiele voneinander.
Eine Erweiterung zum Spiel Elfenland ("Elfengold") ermöglicht es inzwischen das Elfenland auch nach den komplexeren Elfenroads-Regeln zuzüglich einiger weiterer Neuerungen zu spielen.
Eine schwere Aufgabe haben junge Elfen im Elfenland zu bewältigen, bevor sie in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden! Nur wer sich im Elfenland gut auskennt, wird für reif genug erachtet, um fortan die Rechte und Pflichten eines erwachsenen Elf inne zu haben. Hierzu muß jeder Prüfling an Hand einer Karte des Elfenlandes (wunderschön gestaltet von Doris Matthäus) möglichst viele Orte besuchen.
Für diese lange Reise stehen den Spielern die unterschiedlichsten Transportmittel zur Verfügung. Drachen, Einhörner, Riesenschweine, Elfenräder, Trollwägen, Magische Wolken und Fähren bzw. Flöße bringen die jungen Elfen voran doch leider stehen diese nicht in unbegrenzter Zahl zur Verfügung und nicht jedes Transportmittel kann in jedem Gebiet des Elfenlandes eingesetzt werden bzw. es ist dort langsamer als ein anderes, besser geeignetes.
Die einzelnen Ortschaften sind durch Wege verbunden, auf denen diese Transportmittel in jeder Spielrunde neu eingesetzt werden können und die durch die unterschiedlichsten Geländearten führen (Ebenen, Wälder, Wüsten, Gebirge und Gewässer). Liegt in einer Runde auf einem Weg zwischen zwei Ortschaften ein Transportmarker, darf jeder Spieler in dieser Runde, sofern er die für diesen Transportmarker benötigte Transportkarte(n) besitzt, diesen Weg mit seinem Elfenstiefel zurücklegen. Wieviele Transportkarten ausgespielt werden müssen um den Weg zu passieren, hängt von der Anzahl der Symbole für dieses Transportmittel in diesem Gelände ab (Eine magische Wolke kommt im Gebirge gut zurecht, es wird nur eine Transportkarte benötigt, im Wald jedoch hat sie Probleme, es werden zwei Transportkarten benötigt!). Dies sollte soweit möglich unbedingt in der Wegplanung berücksichtigt werden denn wer will schon seinen Konkurrenten den Weg bereiten?
Jedesmal wenn ein Elf während seines Zuges eine Ortschaft erreicht, in der er noch nicht gewesen ist, darf er den Ortsstein seiner Farbe nehmen und vor sich abstellen. Die Spieler können während ihres Zuges soweit ziehen, wie es die Transportmittel und die ihnen zur Verfügung stehenden Transportkarten erlauben.
Zu Spielbeginn hat jeder Mitspieler acht Transportkarten auf der Hand und darf sich einen Transportmarker aus dem verdeckten Vorrat ziehen und vor sich ablegen. Entsprechend seiner Transportkarten und seines geplanten Fahrtweges in dieser Runde versucht nun jeder die dafür benötigten Transportmarker zu bekommen. Reihum, beginnend mit dem Startspieler, darf jeder 3 mal entweder einen Transportmarker von den fünf offenliegenden nehmen oder einen Marker aus dem verdeckten Vorrat ziehen und offen vor sich ablegen. Sobald dann jeder einen verdeckten und drei offene Transportmarker vor sich liegen hat, können diese reihum auf beliebige Wege des Elfenlandes eingesetzt werden. Einzige Einschränkung: Ein Transportmittel muß für das Gelände in dem es eingesetzt werden soll auch tatsächlich tauglich sein (Beispielsweise kann ein Riesenschwein nicht in der Wüste oder im Gebirge eingesetzt werden!). Will kein Spieler mehr einen Transportmarker plazieren beginnt der Startspieler seine Reise und die anderen folgen im Uhrzeigersinn. Jeder Weg auf dem ein Transportmarker liegt für das der Spieler auch eine (bzw. 2, je nach Gelände und Transportmittel) Transportkarte ausspielt darf passiert werden, solange bis nicht mehr gezogen werden kann. Die Ortssteine der besuchten Ortschaften nimmt jeder an sich. Die Transportmarker müssen bis auf einen eingesetzt oder am Ende des Zuges abgegeben werden. Sollte einmal die passende Transportkarte fehlen, hat man die Möglichkeit eine Karawane zu bilden. D.h. man spielt drei beliebige Karten aus und darf dann den Weg trotz fehlender passender Transportkarte zurücklegen. Liegt auf einem Weg zusätzlich zum Transportmarker noch ein Baumstamm, muß eine Transportkarte mehr als üblich ausgespielt werden um den Weg trotz des Hindernisses zurückzulegen. Für das Reisen auf Flüssen muß eine Floßkarte, wenn man mit dem Strom reist, und zwei Floßkarten gegen den Strom ausgespielt werden. Fahrten auf den großen Seen kosten generell zwei Floßkarten.
Die folgenden 3 Runden (es sei denn ein Spieler sammelt bereits vorher alle seine Ortssteine ein) verlaufen nach dem gleichen Prinzip. Jeder ergänzt seine Transportkarten wieder auf 8 Stück und weiter gehts. Wer am Ende die meisten Ortschaften besucht hat, also am meisten Ortssteine einsammeln konnte, gewinnt das Spiel und wird in den Kreis der erwachsenen Elfen aufgenommen.
Bei einer Variante wird eine Ortskarte vorgegeben, die den Ort im Elfenland angibt, an den man seine Reise nach Möglichkeit beenden sollte. Jede Ortschaft, die am Ende zwischen dem Elfenstiefel eines Spielers und der vorgegebenen Zielortschaft liegt, bringt einen Minuspunkt.
Elfenland ist ein nicht nur optisch hervorragendes Spiel, es sorgt im Spielverlauf auch für reichlich Interaktion. Nur wer die richtigen Beförderungsmöglichkeiten richtig einsetzt und dadurch seine Handkarten optimal nutzt (und nicht etwa den Konkurrenten passende Transportmittel in den Weg legt) hat am Ende der Reise die meisten Ortschaften des Elfenlandes besucht und gewinnt das Spiel.

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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