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Dracula



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Michael Rieneck


Bild



Sonstiges:

Mit Dracula greift die Kosmos 2er-Reihe wieder einmal einen bekannten Zweikampf auf. Der Blutsauger Dracula kämpft gegen seinen ärgsten Widersacher Dr. van Velsing. Ein solches Thema ist dem Kosmos Verlag schon einmal recht gut im Fantasy-Bereich gelungen mit dem Spiel "Der Herr der Ringe - Das Duell", in dem sich Gandalf auf einen Kampf mit einem Balrog einlässt. Und auch Dracula verspricht ein spannendes Spiel zu sein. Dracula ist soeben im Hafen von London eingelaufen und Van Helsing hat die Stadt am anderen Ende per Kutsche erreicht. Beide sind nicht alleine, Dracula hat seine Vampirbrut mitgebracht und Van Helsing einige Vampirjäger rekrutiert und schon ist es in London, das durch einen Spielplan mit 3 mal 4 Feldern dargestellt wird, nicht mehr sicher. Ein Spieler schlüpft in die Rolle von Dracula und versucht fünf Opfer zu finden, der andere verkörpert Dr. Van Helsing und sein Ziel ist die Entdeckung der fünf Grüfte, die Dracula als Unterschlupf dienen. Wie funktioniert das nun im Einzelnen? Jeder Spieler hat einen Satz Begegnungskarten. Unter diesen befinden sich in Draculas Kartensatz die fünf Grüfte, unter den Karten Van Helsings die fünf Opfer, die Dracula zu finden versucht. Jeder Spieler wählt anfangs 6 seiner Begegnungskarten aus und diese zwölf Karten werden gemischt und verdeckt auf die Felder des Spielplans gelegt. Die übrigen Karten bilden Vorratsstapel, die vor den Spielern liegen. Desweiteren haben die Spieler je einen Satz bestehend aus 10 Handlungskarten. Mit diesen "bezahlen" sie die Zugweite ihrer Figur auf dem Spielplan. Die Zugweite, welche die einzelnen Karten ermöglichen ist durch die Zahl in der linken oberen Ecke festgelegt. Außerdem werden diese Karten auch im Kampf benötigt, falls Dracula auf einen Vampirjäger bzw. Van Helsing auf einen Vampir trifft. Daher ist in der rechten oberen Kartenecke die Kampfstärke der einzelnen Karten zu finden. Doch damit nicht genug, die Karten haben noch zwei weitere Funktionen. Zum einen können durch sie Barrieren ins Spiel gebracht bzw. versetzt werden, die keine der beiden Spielfiguren überqueren darf, zum anderen ist eine besondere Aktion nachzulesen, die sich immer positiv für den Ausspieler ist und seine Wirkung für die aktuelle eigene oder folgende Runde des Mitspielers entfaltet. Von diesen 10 Karten nimmt jeder fünf auf die Hand. Die anderen fünf liegen bereit und werden aufgenommen, sobald die ersten fünf aufgebraucht sind. Sind alle 10 Karten ausgespielt und es steht noch kein Sieger fest, werden die Karten erneut gemischt und wie zu Beginn verfahren. Wer am Zug ist, bewegt nun seine Spielfigur horizontal oder vertikal über den Spielplan, wobei auch abgebogen und ein Feld mehrfach betreten werden darf. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass man eine Karte mit mindestens einer entsprechenden Zugweite auf der Hand hat. Für jedes Feld, das man gezogen ist und das nicht durch die Karte "bezahlt" wurde, muss ein Spieler einen Energiestein abgeben. Das ist schmerzlich, da jeder nur vier Stück davon besitzt und das Spiel verloren hat, sobald er den letzten abgeben muss. Auf jedem Feld kann sich der aktive Spieler entscheiden, ob er die Karte an diesem Ort umdrehen will. Falls nicht, darf weitergezogen werden. Wird die Karte umgedreht und es handelt sich um eine eigene Karte, darf man sie zurücklegen oder gegen eine andere eigene Begegnungskarte, die noch vor einem liegt, ausgetauscht werden. Handelt es sich aber um eine Begegnungskarte des Mitspielers wirds spannend! Ist es eine der Zielkarten, also eine Gruft oder ein Opfer, darf der Spieler diese offen vor sich ablegen und ist seinem Ziel, dem Sieg, ein fünftel nähergekommen. Deckt Dracula einen Vampirjäger bzw. Van Helsing einen Vampir auf, wird die Kampfstärke der Begegnungskarte mit der der Handlungskarte verglichen. Verliert der Spieler aufgrund einer geringeren Kampfstärke, muss er einen Energiestein abgeben und die Begegnungskarte wird wieder verdeckt an ihren Platz gelegt. Bei gleichen Kampfstärken verbleibt die Begegnungskarte an ihre Platz, der Spieler muss aber keinen Energiestein abgeben. Ist der Spieler schließlich der Stärker, wird die Begegnungskarte entfernt und durch eine des aktiven Spielers ersetzt! Unter den Begegnungskarten eines jeden Spieler befindet sich auch eine Karte mit dem Symbol der Macht. Deckt der Gegenspieler dieses auf, verliert er sofort einen Energiestein und die Karte verbleibt auf dem Spielplan. Interessant ist auch die Begegnung der beiden Spielfiguren auf demselben Feld des Spielplans. In diesem Fall kann der aktive Spieler entscheiden, ob sich beide Parteien ihre Begegnungskarten, die (noch) nicht auf dem Spielplan liegen, zeigen müssen. Entdeckt dabei einer der Spieler alle (verbliebenen) Zielkarten unter den Begegnungkarten des Gegners, hat er das Spiel sofort gewonnen. Früher oder später hat ein Spieler alle Zielkarten des Gegners entdeckt bzw. alle Energiesteine verloren und der Sieger steht fest. Gewinnt der Fürst der Dunkelheit oder wird die Welt von den Blutsaugern befreit? Nach ca. 30 Minuten weiss man es! Dracula ist ein gelungene Fortsetzung der 2er-Reihe von Kosmos, das in erster Linie vom Bluff lebt. Da werden schon mal die Hindernisstäbchen so gelegt, dass der Mitspieler (fälschlicherweise?) davon ausgeht, dass eine bestimmte Karte eine Zielkarte ist. Wer dann auch noch mit den Memory-Anteilen im Spiel etwas anfangen kann, der ist 30 Minuten gut unterhalten und wird sicherlich immer mal wieder zu diesem Spiel greifen. Das Spiel ist schnell erklärt und besonders gut auch für Wenigspieler geeignet! Die Ausstattung ist einwandfrei, Spielplan und -karten stimmungvoll gestaltet, was will man mehr?

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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