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Doktor Schlüsselbart



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 6 Jahre


Spieldauer

Ca. 20 bis 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Zoch
Zoch


Autor

Jürgen Then


Bild



Sonstiges:

Jederman schließt sein Haus oder seine Wohnung ab, das ist nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich wird es, wenn eine Türe durch einen Zauberspruch verschlossen wird. Doktor Schlüsselbart, der Namensgeber einer Nürnberger Messeneuheit 2006 aus dem Hause Zoch, hat sein Haus auf diese Weise geschützt doch sein Gedächtnis ist nicht mehr das Beste und er hat den passenden Zauberspruch vergessen. Aber Doktor Schlüsselbart ist schlau und hat vorgesorgt. Er hat ein Säckchen mit Schlüsseln und alle Türen lassen sich mit einem der Schlüssel öffnen. Nur welcher Schlüssel passt zu welcher Tür? Denn hineinsehen darf man in das Schlüsselsäckchen nicht!

Wie auch immer, geöffnet werden müssen die Türen, denn in den Räumen dahinter befinden sich Fläschchen mit Zaubertränken, die Dr. Schlüsselbarts Gedächtnis auf die Sprünge helfen sollen. Allerdings ist mehr als nur ein Zaubertrank nötig und so muss sich Doktor Schlüsselbart zunächst noch mit dem Schlüsselsäckchen behelfen, um an die Tränke zu kommen. Damit es schneller geht, können ihm 2 bis 5 Spieler helfen die richtigen Schlüssel zu finden.

Die vier Zaubertränke werden mittels zufällig gezogener Raumkarten in die Zimmer des Hauses verteilt und jeder Spieler bekommt von Doktor Schlüsselbart, der sich anfangs im Eingangsbereicht aufhält, ein Säckchen mit zwölf Schlüsseln sowie eine Karte mit dem Zaubertrank, den ein Spieler als erstes beschaffen soll. Dieser wird vor den Mitspielern geheim gehalten. Jeder der Schlüssel hat einen eigenen, auffällig geformten Bart bzw. gar keinen und alle passen zumindest in eine der Türen, welche die Räume des Hauses voneinander trennen. Neben jeder der Türen sind die Symbole der Schlüssel abgebildet, mit denen sich die jeweilige Türe öffnen läßt.
Ist doch ganz einfach, mag der eine oder andere jetzt noch denken, doch in das Säckchen darf nicht hineingesehen werden und nur ein passender Schlüssel darf/sollte herausgenommen werden. Man wühlt und fühlt also mit einer Hand in seinem Schlüsselsäckchen herum, bis man glaubt einen Schlüssel gefunden zu haben, der Doktor Schlüsselbart in einen angrenzenden Raum bringt. Am besten wäre es noch, könnte man den Raum mit dem Zaubertrank öffnen, der dem auf der eigenen Karte entspricht oder zumindest einen, der zumindest in Richtung dieses Trankes liegt. Denn Doktor Schlüsselbart viermal zu einem Zaubertrank zu führen, der dem auf der eigenen Trankkarte entspricht ist das Spielziel, das er als erster zu erreichen gilt.

Passt der gezogene Schlüssel zu einer Tür des Raums, in dem sich Doktor Schlüsselbart befindet, so darf er in diesen Nachbarraum versetzt werden. Anderenfalls ist der Spieler mit dem falschen Schlüssel aus dem Rennen, während die verbliebenen Spieler weiter ihr Glück versuchen und einen passenden Schlüssel suchen. Sollten einmal alle bis auf einen Spieler falsch gelegen haben, dann darf dieser letzte Spieler, der noch keinen Schlüssel aus dem Säckchen gezogen hat, Doktor Schlüsselbart in einen beliebigen angrenzenden Raum versetzen ohne den passenden Schlüssel finden zu müssen.
Befindet sich in dem neuen Raum ein Zaubertrank, so wird dieser mittels zufällig gezogener Raumkarte wieder in einen anderen leeren Raum gesetzt. Entspricht der Trank demjenigen auf der Karte des Spieler, der die Türe geöffnet hat, so darf dieser die Trankkarte offen vor sich ablegen und erhält eine Neue. Derjenige, der die vierte Trankkarte vor sich ablegen darf gewinnt das Spiel. Wer die Türe allerdings nicht selbst geöffnet hat, der darf auch seine Trankkarte nicht aufdecken, selbst wenn der Trank passt.

Doktor Schlüsselbart ist mit wenigen Sätzen erklärt. Weder taktisches oder strategisches Verständnis noch Glück sind entscheidend, sondern ein guter Tastsinn ist gefragt und das ermöglicht es Doktor Schlüsselbart mit der ganzen Familie zu spielen. Auch aber nicht ausschließlich Kinder haben ihren Spass und sind alles andere als chancenlos gegen Erwachsene! An den Schweinfurter Spieletagen wurde Doktor Schlüsselbart auch oft in Besetzungen mit ausschließlich Erwachsenen mit Begeisterung gespielt.
Das Spielmaterial ist gut gelungen. Wie von Zoch gewohnt ist wieder reichlich Holz im Spiel. Die Farbgebung ist natürlich wie immer Geschmacksache, allerdings kann es schon mal vorkommen, dass der eine oder andere Schlüssel abgebrochen ist und das ist bei diesem Spiel besonders ärgerlich, geht es doch schließlich darum die passenden Schlüssel zu erfühlen. Da kommt man um eine Ersatzanfrage bei Zoch nicht herum, doch das dürfte keine Probleme bereiten und der Spielspass ist lediglich etwas aufgeschoben bzw. zunächst nicht in voller Besetzung möglich.

Vielen Dank an Zoch für das Rezensionsexemplar!


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